Unsere Bürgermeisterkandidatin für Obernburg und Eisenbach – Eva Erfurth

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Eva stellt sich vor

Geboren bin ich 1964 in Würzburg und aufgewachsen in Helmstadt. Mein Vater war Kraftfahrer und Landwirt im Nebenerwerb mit ein paar Äckern und etwas Vieh. Meine Mutter kümmerte sich ums Haus, zog uns vier Kinder auf und pflegte die bei uns wohnenden Großeltern. Als Jüngste der Geschwister habe ich die Kindheit in unserem Dorf mit den vielen Spielmöglichkeiten sehr genossen.

Zu meiner schulischen Laufbahn kann ich behaupten, dass ich sämtliche bayerischen Schulabschlüsse absolviert habe – von der Hauptschule bis zum Ingenieursdiplom. Meine Schul- und Studienorte waren Würzburg, Bamberg und München.

Nach Ausbildungen zur Kinderpflegerin und zur Heilerziehungspflegerin wechselte ich mit meinem Studium als Diplom-Wirtschaftsingenieurin (FH) den beruflichen Bereich. Danach arbeitete ich als Marktforscherin und Unternehmensberaterin in Frankfurt und Berlin.

1996 kam ich nach Obernburg. Im Landratsamt Miltenberg nahm ich die neue Stelle als Fachkraft für Wirtschaftsfragen an. Heute bin ich dort Controllerin und Stellvertretende Leiterin des Bereichs Finanzen.

Für den Landkreis installierte ich die Wirtschaftsförderung, war beim Aufbau des Gründerzentrums tätig, fungierte als Geschäftsführerin des Vereins Mainland Miltenberg und baute das Controlling auf, das ich seit 2003 leite.

Mit meinem Mann, Eric Erfurth, habe ich zwei mittlerweile erwachsene Kinder, die ihre Kindheit und Jugend in Obernburg verbracht haben. Meine Hobbies sind Singen, Lesen und Tanzen. Ehrenamtlich war und bin ich in Krabbelgruppen, Elternbeiräten und Vereinen aktiv. Schade, dass sich der Gesangsverein Obernburg aufgelöst hat. In der örtlichen SPD setze ich mich als Vorsitzende wie auch auf Kreisebene für soziale Politik ein.

Die Zukunft von Obernburg und Eisenbach liegt mir sehr am Herzen. Ich freue mich, diese als Bürgermeisterin für Sie und mit Ihnen zu gestalten.

Ihre Eva Erfurth

Interview mit Eva

In welchen Bereichen wirst Du hauptsächlich tätig, wenn Du Bürgermeisterin bist?

In meiner beruflichen Praxis und meinem persönlichen Erleben sehe ich fünf Handlungsbereiche, die ich als Bürgermeisterin anpacken will.
Ich will die Lebensqualität für die Bürgerinnen und Bürger stärken. Der Wirtschaftsstandort muss engagiert gefördert werden. Ein besseres Tourismus-Management soll Obernburg beleben. Die Finanzen der Stadt sind auch im Hinblick auf die Generationengerechtigkeit zu steuern. Zuletzt soll die Verwaltung fit für die Zukunft werden. Für mich ist Verwaltung in erster Linie Dienstleistung für die Bürgerinnen und Bürger.

Was möchtest Du generell in Obernburg und Eisenbach ändern?

Das Potenzial von Obernburg und Eisenbach wird nicht genutzt. Die historische Altstadt von Obernburg und der Dorfkern von Eisenbach könnten Schmuckstücke sein. Stattdessen sehen wir hier gerade an städtischen Bauten Patina. An etlichen Liegenschaften bröckelt der Putz. Es tut mir weh, wenn ich sehe, was alles brachliegt.

Welche Projekte würdest Du sofort anpacken?

Was mich umtreibt, ist die Ärzteversorgung in Obernburg und Eisenbach. Seit Jahren wird zugesehen, wie Ärzte nach und nach in den Ruhestand gehen oder uns verlassen. Beim Leerstand der Einzelhandelsläden gerade in der Obernburger Römerstraße kann man nicht weiter zuschauen. Ich weiß aus meiner Tätigkeit aus der Wirtschaftsförderung, dass man in beiden Bereichen auf Akteure zugehen und Handlungsmöglichkeiten ausschöpfen muss.
Die Gründung eines Jugendbeirats werde ich sofort anpacken.

Wie möchtest Du Deine Politik für Obernburg und Eisenbach gestalten? Bitte nur einen Satz.

Mit mir gibt es kein »Weiter so«, weil ich mit meinen Kompetenzen in den Bereichen Finanzen, Wirtschaft, Verwaltung, Soziales und Tourismus das Potenzial Obernburgs ausschöpfe und es zu einer Stadt der Chancen und der Vielfalt mit lebenswerter Zukunft gestalte – Ich kann’s und mach’s!